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Wednesday, April 12, 2006

Vinger i natten / Schwingen im Dunkel


Det flyger en fågel svart och stum.
Vem binder hans öde? Ingen.
Han flyger i världens vida rum
med ångestens vind i vingen.

Har ej rede a värmer sig i.
Har ej värn eller villoställen.
Min längtarn suser skugglikt forbi
din brinnande ruta i kvällen.

Sa blek i månskenens bleka ljus
du stryker en dröm fran din panna.
Nu sover ditt stora tysta hus.
Mitt öde kan icke stanna.

Det är skyar som fara och flarn
på flykt över dunkla vatten -
vi längtans fåglar, vi orons barn,
vi susande vinger i natten!

(Bo Bergman)


Es fliegt ein Vogel so schwarz und stumm;
sein Schicksal, wer hemmt es? Kein Zügel.
Im weiten Weltraum treibt er sich um,
den Sturmwind der Angst unterm Flügel.

Er hat kein Nest, sich zu wärmen drin;
kein Rastplatz, bergend und labend.
Mein Sehnen braust wie ein Schatten dahin
vor dein helles Fenster heut abend.

So bleich siehst im bleichen Mondlicht du aus,
willst den Traum von der Stirne reiben;
nun schläft dein weites schweigendes Haus -
mein Los kann nicht ruhen und bleiben.

Es ist ein Gewölk, das aufzieht und fleucht
über schwarzen Wassers Gefunkel -
wir Vögel der Sehnsucht, von Unrast gezeugt,
wir rauschende Schwingen im Dunkel!

1 Comments:

Blogger Åsa said...

beautiful
Nice to seee a poem in swedsih too
:)

6:18 AM  

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